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Peter Steudtner erhält den Quäker-Friedenspreis

Auch sechs Wochen nach seiner Entlassung aus türkischer Haft ist "der Gefängnisrhythmus" immer noch in ihm drin, sagt unser Mitglied und Trainer Peter Steudtner.
Am Dienstag wurde er für sein Engagement ausgezeichnet.

Monatelang saß er zu Unrecht in türkischer Haft, jetzt ist er für seine Menschenrechts- und Friedensarbeit geehrt worden:

Peter Steudtner hat am Dienstag den Friedenspreis der Quäker-Hilfe-Stiftung überreicht bekommen. Mit der Auszeichnung werde sein mutiges und langjähriges Engagement in der Friedens- und Menschenrechtsarbeit gewürdigt, erklärte die Stiftung.

Sein Einsatz für gewaltfreie Beilegung von Konflikten, für Frieden und Gerechtigkeit sei beispielhaft. Steudtner zeige Flagge für Menschenrechte ebenso wie für Presse- und Redefreiheit.

Peter Steudtner sei zu Unrecht inhaftiert worden, sagte der ehemalige Bundestagspräsident Wolfgang Thierse (SPD) in seiner Laudatio. "Er erhält darum zu Recht einen Preis." Der Berliner Aktivist sei zu einer Person der Zeitgeschichte geworden, der die Weitergabe von Wissen und politischer Intelligenz zu seiner Berufung gemacht habe.

Sein Beispiel zeige die Kraft des gewaltfreien Handels. Heute sei Steudtner "ein Held, ohne ein Held sein zu wollen", sagte Thierse.

Der komplette Bericht im Domradio hier.

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 Foto: Christian Ditsch (epd)
 
 
 
 

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