Das Netzwerk für Toleranz Waldeck-Frankenberg
Seit 2015 ist das Netzwerk für Toleranz eine Partnerschaft für Demokratie im Kreis Waldeck-Frankenberg und bildet eine Kooperation zwischen dem Trägerverein gewaltfrei handeln e.V. und des Landkreises.
Die Partnerschaft für Demokratie wird im Rahmen des Programms „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, im Rahmen des Landesprogramms „Hessen aktiv für Demokratie, gegen Extremismus“ vom Land Hessen und vom Landkreis Waldeck-Frankenberg gefördert.
Die Koordinierungs- und Fachstelle (KuF) des Netzwerks wurde Anfang 2022 in die Trägerschaft von gewaltfrei handeln überführt. Die KuF ist zuständig für die Gesamtkoordination und erste Anlaufstelle für alle inhaltlich-fachlichen Fragen und Anliegen.
Themen, die das Netzwerk seit jeher bewegen, sind die zunehmende Spaltung der Gesellschaft und die Zunahme rechtsextremer Tendenzen. „Diese Entwicklung ist durch die Pandemie mit ihren Auswirkungen verstärkt worden“, sagt Ursula Müller. Verunsicherungen, Ängste und Unklarheiten sowie Widersprüche in politischen Aussagen und diffuse Einschätzungen hätten diesen Entwicklungen in die Hände gespielt. Das Netzwerk sieht es als Teil seines Auftrags, Menschen unterschiedlicher Meinung miteinander ins Gespräch zu bringen – und bereitet zu Fragen gesellschaftlicher Spaltung unterschiedliche Aktionen vor. Seit zwei Jahren wird deshalb das Format StreitBar durchgeführt, in dessen Rahmen regelmäßig (Online-)Diskussionsrunden zu unterschiedlichen Themen stattfinden.
Weitere Informationen, Kontaktdaten und Termine des Netzwerks befinden sich auf der Homepage www.toleranzwafkb.de.