Geschichte
2022
Seit Jahresbeginn 2022 ist gewaltfrei handeln Träger der Koordinierungs- und Fachstelle des Netzwerks für Toleranz Waldeck-Frankenberg.
2012
Seit dem 1. Januar 2012 tragen wir den Namen "gewaltfrei handeln e.V.", ergänzt durch den Claimer "ökumenisch Frieden lernen". Dieser neue Name ist Ergebnis eines mehrere Jahre andauernden Prozesses, in dem wir uns fragten:
Wie erreichen wir jüngere Menschen mit unserem Angebot, wie sprechen wir Menschen an, die nicht mehr selbstverständlich im kirchlichen Raum aufgewachsen und verankert sind?
2002
Zum Zeitpunkt unseres zehnjährigen Jubiläums im Jahre 2002 hatten bereits etwa 200 Personen an insgesamt 13 Grundkursen und sechs Aufbaukursen teilgenommen. Unser Verein hatte 70 Mitglieder, vier hauptamtliche Mitarbeitende und arbeitete mit 13 Honorarkräften zusammen.
2001
2001 konnten wir zwei neue Kurstypen erproben: Zum einen zwei kompakte Grundkurse in serbokroatischer Sprache in Fojnica bei Sarajevo in Kooperation mit dem Verein für interreligiöse Friedensarbeit ABRAHAM; und zum anderen einen berufsbegleitenden Grundkurs (vier Wochenenden und eine Abschlusswoche) in englischer Sprache für Geflüchtete aus afrikanischen Ländern.
2000
Im Jahr 2000 haben wir begonnen, zusammen mit einzelnen Institutionen speziell zugeschnittene Angebote für deren Mitarbeitende zu entwickeln. Die ersten beiden Institutionen, mit denen wir solch eine Qualifizierung durchgeführt haben, waren der Flüchtlingsverein Global Village (Wächtersbach) und die Interreligiöse Gemeinschaft ABRAHAM (Sarajevo).
1997
Der erste berufbegleitende Aufbaukurs mit einer Dauer von zwei Jahren startete 1997 und wurde 1999 erfolgreich abgeschlossen.
1995
1995 fand zum ersten Mal ein Grundkurs (zwei Wochen im Block) und ein Aufbaukurs (14 Wochen im Block) zum Schalomdiakonat im Tagungshaus der Serviam-Schwestern im Nachbardorf Germete statt.
1994
1994 konnten wir mit zwei Orientierungskursen zum Schalomdiakonat zum ersten Mal Einzelpersonen in ziviler Konfliktbearbeitung qualifizieren.
1993
Unsere Geschäftsstelle nahm 1993 in Diemelstadt-Wethen die Arbeit auf. Die Ausarbeitung einer pädagogischen Konzeption für Fortbildungen begann.
1992
Am 9. März 1992 wurde in Laufdorf, in einer der Gemeinschaften des Laurentiuskonventes, der Verein Oekumenischer Dienst im Konziliaren Prozess e.V. / Schalomdiakonat (OeD) gegründet. Aus der Vision eines ordensähnlichen Mutterhauses für Diakoninnen und Diakone als Friedensstifter wuchs bald ein dynamisches Projekt: Schalomdiakonat.
Unsere Vereinsgründung 1992 unter diesem Namen ist das Ergebnis persönlicher Begegnungen verschiedenster Menschen im Kontext des weltweiten Konziliaren Prozesses christlicher Kirchen für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung - der seinen Ausdruck in mehreren ökumenischen Versammlungen fand (Basel 1989, Seoul 1990, Erfurt 1996, Graz 1997 und Sibiu 2007).
Unsere Vereinsgründer*innen bezogen sich insbesondere auf folgende Verpflichtung der ökumenischen Weltversammlung 1990 in Seoul:
„Wir versprechen feierlich, uns für eine Gemeinschaft von Kirchen einzusetzen, die Zeugnis ablegen von der befreienden Liebe Gottes, indem sie weltweit einen Diakonat für Gerechtigkeit und Frieden entwickeln und koordinieren, der den Kampf für die
Menschenrechte und um Befreiung fördern und in Konflikten, Krisen und gewaltsamen Auseinandersetzungen hilfreich eingreifen kann.“